Stiftung Familienhilfe

Auch im Bernbiet tragen Familien mit Kindern das grösste Armutsrisiko. Armut setzt Eltern unter Stress, benachteiligt Kinder, grenzt sie sogar aus. Eine Familie kann schnell in Armut abrutschen, Krankheit oder Behinderung, Kündigung von Wohnung oder Arbeit, unvorhergesehene Ausgaben für Zahnarzt, Anschaffungen – oder die Geburt von Mehrlingen.  

Hier will die Familienhilfe mit gezielter Hilfe Gegensteuer  geben. Im Vordergrund steht die Hilfe zur Selbsthilfe, etwa durch Beiträge an eine Aus- oder Weiterbildung, damit sich die Eltern aus der Fürsorgeabhängigkeit lösen können, eine Stelle nicht verlieren. Wir wollen aber auch wirtschaftliche Probleme mildern, die das Zusammenleben erschweren durch Beiträge an Erholungsurlaube von Mütter, den Ersatz der Mutter bei deren Ausfall wegen Krankheit, an Freizeit von Kindern, Familienferien, die Anschaffung eines Bettes für das heranwachsende Kind oder das Velo für den Schulweg.

Geschichte Familienhilfe

1924 gegründet, um Müttern einen Ferienaufenthalt zu ermöglichen

1991 Umwandlung zur Stiftung

Ziel: Hilfe zur Selbsthilfe

Loslösung von der Sozialhilfe

Unvorhersehbare Unglücksfälle abfedern

Rechnungen, die ein enges Familienbudget sprengen, anteilsmässig übernehmen

Beratung und Hilfe bei Gesuchstellungen

Die Stiftung Familienhilfe will vor allem da helfen, wo sonst niemand hilft oder die Hilfe nicht ausreicht.

Dankesbriefe, die Familiengeschichten erzählen

Hilfe zur Selbsthilfe

„Ihr schneller, unbürokratischer Entscheid bringt Frau G. einen grossen Schritt weiter Richtung Unabhängigkeit. Für Frau G. hat sich nicht bloss die finanzielle Situation, sondern ihre gesamte Lebenssituation massiv verbessert.“

(Zusatzausbildung für alleinerziehende Mutter mit Behinderung, deren Ausbildung den modernen Anforderungen nicht mehr genügte und die deshalb fürsorgeabhängig war. 2 Kinder)

Wenn mehr Kinder geboren werden

„Sie haben uns mit einem Beitrag für die Haushalthilfe über das erste Jahr mit unseren Drillingen geholfen. Wir bedanken uns von Herzen für Ihre grosszügige Spende.  Sie können sich sicher vorstellen, wie chaotisch das erste Jahr war. Wie es aussieht, fühlen sich die drei Kinder sehr wohl auf dieser Welt. Auch ihre grosse Schwester freut sich. Nun kehrt langsam wieder der Alltag ein.“

Überbrückung für Mutter und Kind

„Es hat mir eine riesige Erleichterung gebracht, dass Ihre Institution die Kosten für meine Tochter im Welschland übernimmt. Herzlichsten Dank. Ich wüsste nicht, wie ich weitergekommen wäre.“

(Alleinerziehende kranke Mutter. Die Tochter erlitt einen schweren Verkehrsunfall. Als Übergangslösung wurde ein Welschlandaufenthalt empfohlen, der aber die finanziellen Möglichkeiten der Mutter weit überstieg.)